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Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen, Aristoteles
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Was sind frühkindliche Reflexe?

Die frühkindlichen Reflexe sind unsere ersten Bewegungen. Sie werden durch äußere Reize ausgelöst und laufen automatisch und immer gleich ab. Einer der Bekanntesten ist der Greifreflex.
Die frühkindlichen Reflexe entstehen schon im Mutterleib und übernehmen bereits dort wichtige Funktionen für den Geburtsvorgang und die körperliche Entwicklung.
Nach der Geburt sind sie für das Sehen, Hören, Fühlen, Denken, Handeln, Gleichgewicht, die Kooperation und Wahrnehmung wichtig.

Bei kaum jemandem sind alle 18 frühkindlichen Reflexe optimal integriert. Das führt dazu, dass jeder mindestens eine Problematik oder Verhaltensauffälligkeit mit sich trägt, welche er einfach nicht in den Griff bekommt.


Ursachen dafür, dass ein Reflex nicht integriert ist:

Stress-Situationen während der Schwangerschaft wie z.B. Unfälle, Infektionen
  • ein Kaiserschnitt
  • eine Frühgeburt
  • eine Saugglockengeburt
  • eine Zangengeburt
  • Traumata jeglicher Art
Durch KinFlex® können die daraus entstandenen Entwicklungsbeeinträchtigungen behoben werden.
KinFlex® hilft bei folgenden Symptomen

Da die frühkindlichen Reflexe am Anfang der körperlichen Entwicklung stehen, sind sie mitverantworlich bei einer Vielzahl von Beschwerden. Eine Reflexintegration hilft dabei folgende Symptome zu lindern.
Ich ermögliche es Ihrem Kind
sein Potenzial zu entfalten.
Reflexe im Überblick

Sind bei Ihnen oder Ihrem Kind folgende Reflexe nicht integriert stehen jeweils dazugehörige Auffälligkeiten damit im Zusammenhang:

Furcht- / Lähmungsreflex:
sorgt für angemessenen Umgang mit Stress-/ Schrecksituationen. Diese  Kinder haben ihre Schultern oft hochgezogen, sind schüchtern,  hochsensibel und ängstlich. Sie erstarren in Schrecksituationen, viele  Menschen stellen Stress für sie dar. Sie zeigen eine schlaffe  Körperhaltung mit schlechter Koordination und Gleichgewicht.

Moro-Reflex:
diese Kinder zeigen oft Wutausbrüche,  haben Schwierigkeiten, Zuneigung zu zeigen und anzunehmen. Sie haben Probleme in der Kontaktaufnahme und über-reagieren oft, nicht der  Situation angemessen und sträuben sich gegen Neues und Veränderungen.  Sie haben Stimmungsschwankungen, können sich schlecht anpassen und spielen nicht gerne mit anderen Kindern. Kritik, Wettbewerb und Stress  werden schlecht ertragen. Es besteht eine Überempfindlichkeit der Sinne,  besonders der Augen bei Helligkeit.

Bonding-Reflex:
ist der emotionale Abschluss der Geburt: der Herzschlag der Mutter entspannt, beruhigt, sorgt für die Bindung und emotionale Beziehungen.
Die Kinder sind ängstlich, wollen nicht alleine sein, brauchen viel Zuspruch und Aufmerksamkeit. Sie provozieren gerne, sind nachtragend, oft der Familienclown, und kommen mit Autoritätspersonen nicht zurecht. Sie haben Angst zu versagen.

Landau-Reflex:
die Kinder haben eine steife  Körperhaltung, die Knie meist durchgedrückt, und Probleme beim Erlernen des Brustschwimmens. Insgesamt Schwierigkeiten bei der Koordination des  Ober- und Unterkörpers.

Tonischer Labyrinthreflex, TLR vorwärts:
diese Kinder setzen sich bei jeder Gelegenheit auf den Boden oder lehnen sich an. Stehen ist anstrengend, sie haben eine schlechte Körperhaltung und einen runden Rücken. Sie stabilisieren sich, indem sie die Arme verschränken oder die Daumen in die Gürtelschlaufen schieben.

Tonischer Labyrinthreflex, TLR rückwärts:
sie bewegen sich steif, gehen oft auf Zehenspitzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Einschätzen von Raum, Tiefe, Entfernung und Geschwindigkeit. Sie sind ständig in Bewegung, um das Gleichgewicht zu halten. Es fällt Ihnen schwer sich zu organisieren, z.B. aufzuräumen, haben ein schlechtes Zeitgefühl, sind vergesslich.

Symmetrisch Tonischer Nackenstellreflex, STNR:
diese Kinder haben Schwierigkeiten bei Übergängen von einem zum anderen Lebensabschnitt.
Sie lümmeln am Tisch, sitzen gerne auf einem oder beiden Beinen und wickeln die Füße um die Stuhlbeine. Sie haben Probleme mit dem Abschreiben von der Tafel und nach dem Aufblicken wieder die richtige Zeile zu finden. Ihre mündliche Leistung ist besser als die schriftliche. Oft ist der Ellenbogen überstreckt.

Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex, ATNR:
ermöglicht die Lateralität.
Diese Kinder schreiben nicht gerne, immer nur kurze Aufsätze, und ihre Rechtschreibung ist fehlerhaft. Beim Schreiben ohne Linien fallen die Zeilen nach rechts ab, sie drehen oft das Heft beim Schreiben und vertauschen Buchstaben oder lassen sie aus. Alle Überkreuzbewegungen sind erschwert. Schauen sie beim Fahrradfahren nach rechts, fahren sie auch nach rechts.

Amphibien-Reflex:
ermöglicht das Erlernen von Krabbeln und Kriechen.

Spinaler Galant:
diese Kinder können nicht still sitzen, bewegen sich mit einseitiger Hüftrotation, sind hyperaktiv und haben einen unruhigen Schlaf. Mangelnde Blasenkontrolle, Bettnässen bis nach dem 5. Lebensjahr und Verdauungsstörungen. Die Kinder sind überempfindlich am Rücken und vertragen keine enge Kleidung oder Gürtel, die Schildchen müssen aus der Kleidung herausgeschnitten werden. Fehlhaltungen, Skoliose und ein schiefer Gang sind möglich.

Babinski-Reflex:
zeigt sich durch Löcher im Socken am großen Zeh, Halux Valgus und Fersensporn.

Palmar-Reflex:
steht in engem Zusammenhang mit dem Saugreflex. Er zeigt sich durch Zähneknirschen, unwillkürliche Zungenbewegungen und undeutliches Sprechen. Eine schlechte Handschrift, mangelnde Stifthaltung und Feinmotorik mit Mundmitbewegung werden oft  beobachtet.

Saugreflex:
Probleme mit erster Nahrungsaufnahme, das Essen wird mit der Zunge wieder aus dem Mund herausgeschoben. Schluckbeschwerden, sabbern und fehlender Mundschluss. Bei diesen Kindern ist später oft eine Gebisskorrektur mit einer Zahnspange nötig. Sie haben Sprach- und Artikulationsprobleme wie Lispeln und Buchstabenverschlucken, sie sind hypersensibel im Lippen- und  Mundbereich.
Behandlungsablauf

Zu Beginn jeder Sitzung wird überprüft ob die Reflexe integriert sind. Daraufhin wird jeder noch nicht integrierte Reflex integriert. Dabei werden je nach Testergebnis Kinesiologie, Isometrie und Wahrnehmungsübungen angewendet.
Im Schnitt werden 3 bis 6 Reflexe je Sitzung integriert.
Die Reflextherapie findet in der Regel alle 1 bis 2 Wochen statt, je nach Anzahl der nichtintegrierten Reflexe und des Körperfeedbacks des Klienten. Der Zeitraum der Reflextherapie wird somit individuell auf die zu integrierenden Reflexe und den Klienten abgestimmt. Sind alle Reflexe integriert, erfolgt eine Kontrollsitzung nach ca. drei bis sechs Monaten. Die Dauer einer Sitzung variiert nach Bedarf des Klienten.
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